>>>news23.06.2017

MEIN BLIND DATE MIT DEM LEBEN ab 27. Juni als DVD, BLU-RAY und DIGITAL erhältlich

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Drehstart für MEIN BLIND DATE MIT DEM LEBEN (AT) Kostja Ullmann spielt die Hauptrolle in einer...

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Im Weissen Rössl

  • An einem grauen Herbstabend im heutigen Berlin läuft für Ottilie Giesecke, 34, mal wieder alles schief: erst lässt sie der Typ, mit dem sie verabredet war, im Restaurant sitzen, dann ruft das Seniorenheim an, ihr Vater probe mal wieder den Aufstand. Ottilie fährt sofort hin und kann ihren Papa überreden, den Kampf gegen die Pfleger einzustellen. Wehmütig, ja fast schon selbstmitleidig schwärmt er ihr zum hundertsten Mal von dem Ort vor, an dem er vor Jahrzehnten Ottilies verstorbene Mutter kennen gelernt hat: Im weißen Rössl am Wolfgangssee. Ob Ottilie nicht noch einmal mit ihm dorthin fahren könne? - Natürlich nicht. Schließlich hat sie einen Job, und überhaupt: was soll sie in Österreich. Doch schon am nächsten Morgen wartet eine Überraschung auf sie: Ihr Vater steht vor der Haustür, in der Hand einen Autoschlüssel und auf der Straße steht ein knallroter Oldtimer. Den habe er beim Offiziersskat gewonnen, strahlt ihr Vater. Wer´s glaubt. Erpressen will er sie. Mit Erfolg. Ottilie gibt ihrem schlechten Gewissen nach und macht sich bei strömendem Regen mit ihrem Vater auf in Richtung Österreich.

    Kaum erreichen sie das Salzkammergut durchbrechen sie die Regenwand und Ottilie, die eine Tourifalle für Snowboarder erwartet hat, findet sich in einem Land der Wunder wieder: Hier lacht die Sonne vom blauen Himmel, lüpfen die Männer den Hut, zwängen sich Frauen ins Dirndl, singen und tanzen die Menschen bei jeder Gelegenheit. Die Welt ist hier nicht nur in Ordnung, sie scheint perfekt wie in einem 50er Jahre Heimatfilm, wie in einer altmodischen Tourismuswerbung. Nur Ottilie passt als einzige nicht hinein. Mit ihrer modernen Art schockiert sie ihre altbackene Umgebung, will nicht wandern, keine Lieder trällern und ist besonders genervt von einem hartnäckigen Verehrer – einem gewissen Dr. Siedler, der sie bereits nach der ersten Begegnung mit Heiratsanträgen überschüttet.

    Um Siedler loszuwerden, bittet sie Leopold, den Oberkellner des Rössls, um Hilfe. Im Gegenzug gibt sie ihm Ratschläge, wie er seine angebetete Chefin Josepha erobern kann, die jedoch allein Augen für Dr. Siedler hat. Ganz abgeklärte Berliner Frau - inklusive aller Frustrationserfahrungen eines professionalisierten Single-Daseins - teilt Ottilie mit dem schockierten Leopold ihre post-emanzipatorischen Frauenversteher-Tipps. Dieser will schließlich Ottilie das Singen beibringen, denn wer nicht singe, der könne auch nicht lieben. So der herrschende Konsens in der verzauberten Rössl-Welt. Zwei Kulturen prallen aufeinander, Verwirrung und Liebes-Chaos sind die Folge und nach turbulenten Tagen ist Ottilie eigentlich froh, dass sie wieder nach Hause fahren kann. Wozu es jedoch nicht kommt, denn ihr Vater weigert sich wieder nach Berlin zurückzukehren und Leopold eröffnet ihr, dass das Rössl in höchster Gefahr schwebe. Sigismund Sülzheimer, einst der schönste Mann am Ort, heute reicher Abrissunternehmer hat Josepha das Hotel abgekauft und will es aus einer ominösen Rachsucht heraus bis auf den letzten Stein niederreißen. Nun ist es an Ottilie, Leopold und Dr. Siedler das Rössl zu retten. Und am Ende zeigt sich: So wie der Grund liegt auch die Lösung aller Probleme in der Liebe...

  • Stab

    Produzenten

    Klaus Graf, Stefan Wieduwilt, Regina Ziegler

    Regie

    Christian Theede

    Herstellungsleitung

    Hartmut Köhler

    Drehbuch

    Jan Berger, frei nach Motiven aus dem Libretto von Ralph Benatzky

    Casting

    Emrah Ertem

    Kamera

    Stephan Schuh

    Szenenbild

    Isidor Wimmer

    Kostüm

    Monika Buttinger

    Choreographie

    Kim Duddy

© 2017 Ziegler cinema