Alzheimer - Spurensuche im Niemandsland

Eine Dokumentation zum Thema "Alzheimer" von Claudia Bissinger und Michael Jürgs

Am 31. Januar 2001 wird der neue Dokumentarfilm "Alzheimer -Spurensuche im Niemandsland" um 19.00 Uhr auf ARTE gezeigt. Das Projekt ist eine Co-Produktion zwischen ARTE und dem MDR.

Weltweit schätzt man die Zahl der Alzheimer Kranken auf fünfzehn Millionen Menschen. Allein in den USA sind es acht, in Deutschland leiden 1,2 Mio Menschen an Demenz. Man rechnet damit, dass die Zahl der Erkrankungen bis zum Jahre 2040 in den Industrieländern um die Hälfte steigen wird.

Man weipß heute über die Ursachen nicht sehr viel mehr als der Neurologe Alois Alzheimer im letzten Jahrhunder. Es gibt immer noch keine Heilmittel, lediglich hilflose Versuche, die Leiden erträglicher zu machen. Theorien über die Ursachen der Krankheit dagegen gibt es viele: Stoffwechselstörungen, genetische Mutationen, Vererbung, chronische Vergiftungen etc. In den Labors der Pharma-Konzerne wird weiterhin fieberhaft nach Mitteln gegen das Vergessen geforscht. Wer sie entdeckt dem winken Milliardengewinne.

ALZHEIMER - SPURENSUCHE IM NIEMANDSLAND zeigt Versuche mit Mäusen, an denen neue Substanzen für Medikamente getestet werden und lässt international anerkannte Wissenschaftler zu Wort kommen. Sie erläutern, inwieweit die Entschlüsselung des menschlichen Erbguts den Prozess der Ursachenforschung vorantreibt und damit auch die Grundlage für Heilungsmöglichkeiten schafft. Die Filmemacher begleiten einen Alzheimer-Patienten und seine Ehefrau. Sie zeigen, wie das Paar mit den Folgen der Krankheit lebt. Fallstudien berühmter Alzheimer-Patienten wie Herbert Wehner oder Rita Haywortz vervollständigen das Bild dieser Krankheit. Abschlißend wird am Beispiel eines Heimes für Alzheimer Patienten im holländischen Emmen gezeigt, wie man ihren Lebensabend mit einfachen Methoden angenehm und respektvoll gestalten kann.

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